56. Jahnwanderung

Nach Grein führt uns die heurige Jahnwanderung unter dem treffenden Motto "Wie weit kann man gehen?"

117,68 km ist die errechnete Distanz bis zum Zielort Lettental 41 in Grein. Hier ist unser Wanderplan zu finden. Über 30 Wanderer/Innen sind bereits dabei & trainieren schon fleißig für die Wettkämpfe.

Weitere Infos (Ausschreibung, Vorbereitungstext, ...) gibt's hier.


Nachrichten von der Jahnwanderung 

Fotos gibt's hier. 

Tag 1, Sonntag, Dahoam - Heiligenberg: Hallo & schöne Grüße von allen Jahnwanderern & Jahnwanderinnen! Pünktlichst um halb 9 ging es heute los. Geplant waren 23 Kilometer Wanderweg bis nach Heiligenberg. Trotz des zwischenzeitlich ziemlich heißen Wetters haben wir einen schönen, wenn auch etwas längeren Wandertag hinter uns. Nach tatsächlich 30 Kilometern kamen wir erschöpft, aber glücklich an der Volksschule Heiligenberg an. Verköstigt wurden wir abends mit Geschnetzeltem von Klaus Schauer. Der Abend klang mit gemütlichem Kartenspielen aus. ☀

Tag 2, Montag, Heiligenberg - Aschach: Gääääähn, guten Morgen! Zum Frühstücksdienst um 7 Uhr waren heute Lisa, Jessi und Laura eingeteilt. Nachdem alle gestärkt in den Tag starten konnten, wurde aufgeräumt und um ca. 8:45 aufgebrochen. Heute hatten wir einige Höhenmeter vor uns, die sich vor allem in der ersten Hälfte des Tages bemerkbar machten. Ein munteres Rauf und Runter ließ so manche Blasen an Füßen entstehen. Nach der Mittagspause (mit Most!) ging es dann aber fast nur noch bergab zur Donau nach Aschach. Dennoch war das Aufatmen groß, als wir die Jahnturnhalle in Aschach erreichten. Heute Abend stehen gefüllte Paprika am Speiseplan, auf die wir uns schon freuen (Foto)! 

Tag 3, Dienstag, Aschach - Linz: Guten Morgen! Heute hatten wir Gott sei Dank keine Höhenmeter, die hinter uns gebracht werden mussten. Den letzten Abschnitt konnten wir direkt neben der Donau gehen. Im Quartier angekommen wurden die Schlaflager aufgebaut und wir verspeisten Nudelauflauf und mehr gefüllte Paprika, weil leider am Vortag einige in Taufkirchen bei der Essenslieferung vergessen wurden. Angestoßen wurde spät abends natürlich auf Inges Geburtstag - happy birthday!

Tag 4, Mittwoch, Linz - Katsdorf: Heute starteten wir etwas später in den vermeintlich kurzen Tag, denn aus den geplanten 16 Kilometer wurden wieder einmal 20. Auch plötzlich endende Wege machten uns das Leben schwer. Abenteuerlich war es auf jeden Fall, das Durchschlagen durch das Gestrüpp oder auch das Verirren in Maisfeldern. Lieber wäre uns gewesen diese Abenteuer hätten den Weg auch wirklich verkürzt. Der einzige Lichtblick war der Bratlburger, welchen es am Abend zum Essen gab. 

Tag 5, Donnerstag, Katsdorf - Münzbach: Endlich wieder ausgeschlafen und mit Füßen, die mittlerweile an die Strapazen gewohnt waren, starteten wir in den Tag. Weniger Kilometer als geplante sowas hat es noch nie in unserer Jahnwanderkarriere gegeben. Aufgrund des ständigen Auf-und-Abs wurde zwischendurch mal eine kleine Massageeinheit benötigt. Ansonsten überstanden wir den Tag aber gut & wurden bei Ankuft mit bereits aufgebauter Lagerstätte von Familie Rossdorfer überrascht (Danke!). Zum Essen gab`s Fleisch & Salat und im Anschluss Palatschinken mit Apfelmus - zur Freude aller.

Tag 6, Freitag, Münzbach - Grein (endlich): Letzter Tag, endlich, endlich, endlich! 5 Wanderer werden vorgeschickt, um gleich mit dem Zeltaufbau zu beginnen, während der Rest der Gruppe um einige vor allem junge Leute erweitert wurde. Gemütlich und mit freudigem Erwarten legten wir auch die letzten 13 Kilometer noch zurück. Die Bilanz, die sich sehen lassen kann: 

  • 134,34 Kilometer
  • in 25,26 Stunden
  • und 2615 Höhenmeter

Tag 7, Samstag, Zeltplatz Grein: Da wir gestern schon alles aufgebaut hatten und mit Fleckerlspeise schon für den heutigen Tag gut gestärkt wurden, konnten wir heute nach dem Frühstücken und finalem Durchlesen des Lerntextes um 11 in den Wettkampf starten. Die 8- & 10-Kämpfe standen heute am Plan. Wie es uns gegangen ist? "voi guat", "naja, so lala" & "oida he, heid geht's übahaupt ned" bekam man alles als Antwort auf diese Frage. Was außer Frage steht, ist, dass wir uns die heutige Grillerei und das eine oder andere Bier wirklich verdient haben! Bis morgen ☀

Tag 8, Sonntag, Zeltplatz Grein: Und heute hieß es: 3-Kampf! Von unserer Jüngsten, Leni, bis zum Ältesten Jahndreikämpfer Anton waren insgesamt 10 unserer Wanderer und Wanderinnen dabei. Danach ging's ans Abbauen (leider) und das "Restlmittagessen" - um 12 Uhr startete die Hauptmeldung, die heuer aufgrund der Hitze in einer großen Halle stattfand. Die Ergebnisse können sich sehen lassen! Den Jahnschild der Achtkämpferinnen konnten wir mit Lisa Haidinger wieder nach Taufkirchen bringen - den darf sie heuer mit dem 3. Sieg auch endlich behalten. Bei der Vereinswertung mussten wir uns leider mit dem 2. Platz hinter dem Neumarkter Turnverein geschlagen geben - das verdarb uns aber nicht die gute Laune mit der wir die Jahnwanderung gemütlich beim Steininger ausklingen ließen.

Alle Ergebnisse der Dreikämpfer/innen, Zehnkämpfer und Achtkämpferinnen sowie Geländeläufer/innen gibt's hier (Seite 10-12).

An dieser Stelle ein großes Danke & Lob an alle, die mitgegangen sind, mitgeholfen haben, uns besucht haben - wie wir schon festgestellt haben, ist es wirklich cool, in so einem tollen Verein Mitglied zu sein. Wir freuen uns auf nächstes Jahr - Leonding, wir kommen!


Jahnwanderungsgedicht

Der erste Tag, der woa scho klass,

des Wirtshaus hom ma oba verpasst.

A wonns da erste Tog woa, wadn ma fost gstoam,

24 Kilometer homs gsogt, oba 30 sans woan.

Und d'Schuid liegt nua an oam,

Wanderführer Franzi, wos is aus dir woan?

Am zweiten Tag wirds scho leichter,

wei unser Wanderführer is iatzt wer neicha!

Der Wanderweg woa zwoa ned floch,

oba kemma san ma a bis auf Aschoch.

Am dritten Tog hom ma de one oda ondare Mostfloschn gfundn,

unsare Fiaß hom ma uns trotzdem gescheid gschundn.

Da vierte Tag, des woa a Wanderung mit Kroch,

durchs Maisfeld und üban Boch.

Am fünften Tog hom ma gseng so ollerlei,

sogoa bei Hollywood san ma vorbei!

Da sechste Tog, der woa fein,

wei kemma san ma bis auf Grein.

6 Tage wandern, do hom ma se's ned oafoch gmocht,

oba frogts d'Haidinger Inge, de sogts eich, es is ois nua a Kopfsoch.

Blasn vom Wandern, de kennt jeda und Petra hots uns verbickt,

auf 31 Wanderer hom na nämlich zählt, 71!

Und iatzt is fertig, unsa Gedicht, weil

wir verabschieden uns bei eich mit unserm Turnergruß Gut Heil!